Peter Royen sieht Rot
Den Maler der Stille hat ihn Prof. Dr. Werner Schmalenbach genannt. Seine Bilder sind nicht laut, aber sehr intensiv. Und jetzt – erstmals nach mehr als 50 Jahren – wird die Farbe Rot wieder zum zentralen Bestandteil in der Malerei dieses 85-jährigen renommierten Künstlers. Die neuen Arbeiten bleiben zwar leise, sind dabei aber von vitaler Spannung.
Wie geflüsterte Worte können sie den Betrachter in helle Aufregung versetzen. Auch im Rot stehen die klaren Strukturen und das sensibel ausbalancierte Gleichgewicht seiner Formen-Sprache im Vordergrund: Rechte Winkel, Quadrate, Rechtecke und Balken eröffnen neue, erfrischend junge Horizonte.
Der Titel der arteversum-Ausstellung „Peter Royen sieht Rot“ ist gleich doppeltes Programm: Es bezieht sich auch auf das grosse kulturpolitische Engagement für die Bildende Kunst weit über die Grenzen von Düsseldorf hinaus. Und mündete u.a. in der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Peter Royen.
Peter Royens Malerei hängt in wichtigen internationalen Museen und Sammlungen – auch im holländischen Königshaus.