Ausstellungen

Suche nach Form

Freitag, 21. November 2008

Holger Lodahl, Rheinische Post


Der Künstler Bernhard LÜTHI bereitet zurzeit
seine Ausstellung vor. Der Schweizer ist bei
der Vernissage am Sonntag anwesend.

 

Ab Sonntag sind in der Galerie Arteversum, Jahnstraße 71, Arbeiten des Schweizer Künstlers Bernhard Lüthi zu sehen. "Wir präsentieren Lüthis Werke in einer umfassenden Einzelausstellung mit zahlreichen groß- und kleinformatigen Arbeiten aus den Jahren von 1974 bis heute", sagt Galerist Reinhard Gröne. Neben Skizzen, in denen Lüthi sich auf die Suche nach seiner endgütligen Form macht, seien es vor allem die ausdrucksstarken und farbintensiven Bilder, die beeindruckten, so Gröne.

 

Die Ausstellung wird in zwei Werkgruppen gegliedert. Zum einen gibt es die "Places of Meaning", malerische Kommentare Lüthis zu den von ihm bereisten Landschaften. Zum anderen die politisch motivierten kreativen Beiträge.

 

Lüthi wurde 1938 in Bern geboren. Nach zahlreichen Ausstellungen war er mit seinen Arbeiten Ende der 1960er Jahre zu Gast am Rhein und stellte in der Kunsthalle Düsseldorf aus. Von 1979 bis 1980 lehrte er an der Kunstakademie, später arbeitete er unter anderem in Australien, Münster und den Niederlanden. 1999 kehrte er nach Düsseldorf zurück und präsentierte seine Exponate im "museum kunst palast".

 

In der Galerie Arteversum ist er mit der aktuellen Schau nicht das erste Mal. Bereits im vergangenen Jahr zeigte er neben 23 weiteren Künstlern seine Arbeit unter dem Titel "24|7 - Die 24 Stunden des Tages".

 

Die Galerie Arteversum zeigt internationale zeitgenössische Positionen von Malerei über Skulptur und raumgreifenden Installationen bis künstlerische Fotografie. Der großzügige helle Raum ermöglicht einzelne Retrospektiven genauso wie Themen- und umfangreiche Gruppenausstellungen. Das Konzept von Galerist Gröne und seiner Partnerin Petra Voigtmann kommt bei den Besuchern an. Zu den Ausstellungseröffnungen kommen oft mehr als 400 Gäste.

 

Die Bernhard-Lüthi-Vernissage beginnt am Sonntag, den 23. November, um 12 Uhr. Anschließendist die Ausstellung mittwochs bis freitags, von 12 bis 18 Uhr, sowie samstags, von 12 bis 15 Uhr, geöffnet.

 



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