Eisig-weiße Wucherungen mitten in der großen Halle. Monumentale Gewächse, die sich zur bizarren Styropor-Landschaft formieren. Mit seiner traumhaften Installation sichert sich Thomas Stricker den Hingucker im Kreise der 13 mehr oder weniger jungen Künstlerkollegen, die zur Talentschau "Regarding Düsseldorf 3" zusammenfinden.
Mit dabei sind Maler wie Björn Dressler, der sich auf die Erfindung rätselhafter Gebirge und fantastischer Felsformationen versteht, Installationskünstler wie Jörn Stoya und Zeichner wie Anja Schrey, deren überlebensgroßes Figurenpaar durch akribische Feinarbeit mit dem Buntstift besticht.
Unübersehbar scheint ein Hang zum Erzählerischen, zuweilen Romantischen, der die rheinische Künstlerauswahl eint.
